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Wie eine Schule in Shanghai auf Roboterbeinen spazierte

Einfach erklärt

In Shanghai wurde eine alte Schule nicht abgerissen, sondern auf eine neue Art und Weise bewegt. Ingenieure ließen das Gebäude auf Roboterbeinen „gehen“, um es an einen neuen Ort zu bringen. So bleibt das historische Gebäude erhalten und es gibt Platz für neue Bauprojekte.

Ein innovativer Ansatz

In Shanghai stand ein altes Schulgebäude einem neuen Bauprojekt im Weg. Anstatt es abzureißen, entschieden sich Ingenieure, die „Lagena-Grundschule“ aus dem Jahr 1935 zu versetzen. Dabei setzten sie auf eine innovative Technik: Das Gebäude wurde auf Roboterbeinen bewegt, statt auf Rädern oder Schienen.

Die eingesetzte Technik

Das Team von „Shanghai Evolution Shift“ trennte die tragenden Säulen der Schule und hob das Gebäude mit hydraulischen Stützen an. Diese Stützen, die wie Roboterbeine funktionieren, ermöglichten es, das gesamte Gebäude zu tragen und an seinen neuen Standort zu bewegen.

Der Umzug und die Dauer

Der Umzug der Schule dauerte 18 Tage. In dieser Zeit wurde das Gebäude 62 Meter weit bewegt und um 21 Grad gedreht. Der langsame und vorsichtige Prozess verhinderte Schäden am Gebäude. Projektleiter Lan Wuji betonte, dass ihre Technik besonders für kurvige Wege geeignet ist.

Warum bewegen statt abreißen?

Die Entscheidung, das Gebäude zu versetzen, hatte mehrere Gründe: der Erhalt des historischen Stadtbildes und niedrigere Kosten im Vergleich zum Abriss und Neubau. Außerdem soll das versetzte Gebäude künftig als Zentrum für kulturelle Bildung und den Erhalt immateriellen Kulturerbes dienen.

Fazit

Der Umzug der Lagena-Grundschule in Shanghai zeigt, wie man städtische Entwicklung und den Erhalt historischer Gebäude vereinen kann. Diese innovative Technik könnte in Zukunft bei weiteren Projekten zum Einsatz kommen, um alte Gebäude auf nachhaltige und intelligente Weise zu bewahren.